Bewerbungsfoto Kosten: Preise im Überblick und wo du sparen kannst
Was ein Bewerbungsfoto kostet, hängt vor allem davon ab, wo du es machen lässt. Die Spanne reicht von rund 50 Euro im Studio in der Fussgängerzone bis über 250 Euro beim spezialisierten Bewerbungsfotografen. Teurer ist dabei nicht automatisch besser. Du brauchst ein Bild, auf dem du wach und ansprechbar aussiehst und das anschliessend in ordentlicher Auflösung als Datei bei dir liegt.
Was ein Bewerbungsfoto kostet: die Preise im Überblick
Die Preise für Bewerbungsbilder unterscheiden sich stark nach Anbieter und Stadt. Die folgenden Werte sind Richtwerte für Deutschland. In München oder Hamburg liegst du eher am oberen Rand, in kleineren Städten deutlich darunter.
| Wo du es machen lässt | Preis | Was du dafür bekommst |
|---|---|---|
| Automat oder Drogerie | 6 bis 15 Euro | Passbild-Look, für eine Bewerbung nicht geeignet |
| Fotostudio in der Innenstadt | 50 bis 90 Euro | etwa 20 Minuten Termin, ein Outfit, ein bis drei bearbeitete Dateien |
| Spezialisierter Bewerbungsfotograf | 120 bis 250 Euro | 45 bis 60 Minuten, Beratung zu Kleidung und Haltung, mehrere Hintergründe, größere Bildauswahl |
| Hochschule, Karrieremesse, Arbeitsagentur | 0 bis 30 Euro | kurzer Termin, solides Ergebnis, wenig Auswahl |
Für die meisten Bewerbungen reicht die 50-Euro-Variante völlig aus. Der Aufpreis beim Spezialisten kauft dir vor allem Zeit und Anleitung vor der Kamera. Wenn du in solchen Situationen schnell steif wirst, ist genau das den Unterschied wert.
Woran du erkennst, ob der Preis fair ist
Der Betrag auf der Website sagt wenig darüber aus, was du am Ende zahlst. Frag vor der Buchung nach:
- Sind die Digitaldateien im Preis enthalten? Manche Studios rechnen mit Papierabzügen und verlangen für jede Datei extra. Abzüge brauchst du praktisch nie.
- Wie viele bearbeitete Bilder bekommst du? Bei einem einzelnen Bild kannst du hinterher nicht mehr wählen, ohne nachzuzahlen.
- Darfst du das Foto frei verwenden? Für Bewerbungsunterlagen, LinkedIn und Xing sollte es keine Nutzungsbeschränkung geben.
Kleidung und Bildausschnitt: die Details, die den Unterschied machen
Zieh dich so an, wie du am ersten Arbeitstag in deinem Zielberuf erscheinen würdest, eine kleine Stufe formeller als im Alltag. Einfarbige Oberteile funktionieren besser als kleinteilige Muster, die in der Kompression flimmern. Weiss direkt am Hals solltest du vermeiden, wenn der Hintergrund ebenfalls hell ist.
Beim Ausschnitt gilt: Kopf und Schultern, maximal bis zur Brust, im Hochformat. Der Hintergrund bleibt ruhig und einfarbig. Du schaust in die Kamera, mit einem Gesichtsausdruck, den du im Gespräch auch hättest. Ein angedeutetes Lächeln wirkt zugänglicher als ein sehr ernster Blick.
Die häufigsten No-Gos
- Der Urlaubsschnappschuss. Zugeschnitten sieht man trotzdem die Sonnenbrillenränder, die harte Belichtung und den Arm der zweiten Person.
- Das Selfie. Die Handykamera verzerrt aus kurzer Distanz die Gesichtsproportionen, und die Perspektive von schräg oben erkennt jeder Personaler sofort.
- Zu viel Retusche. Wenn die Haut aussieht wie gegossen, wirkt das Bild unglaubwürdig. Kleine Korrekturen sind in Ordnung, ein Weichzeichner über dem ganzen Gesicht nicht.
- Ein Foto von vor acht Jahren. Wenn du im Gespräch merklich anders aussiehst als auf dem Bild, startest du mit einer unnötigen Irritation. Alle zwei bis drei Jahre neu ist eine gute Faustregel.
- Ein zu kleines Bild in der PDF. Ein pixeliges Foto macht den ganzen Fototermin zunichte. Bitte um eine Datei mit mindestens 1000 Pixel Höhe.
Brauchst du überhaupt eins?
Rechtlich nicht. Seit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz darf niemand ein Foto verlangen, und einige Konzerne sichten Bewerbungen bewusst anonymisiert. In der Praxis erwarten es die meisten deutschen Arbeitgeber trotzdem, besonders im Mittelstand. Die ausführliche Abwägung dazu steht in unserem Artikel Bewerbungsfoto: ja oder nein.
Wenn du dich dafür entscheidest, gehört das Bild oben rechts auf den Lebenslauf oder auf ein separates Deckblatt für die Bewerbung. Beide Varianten sind üblich, such dir die aus, die zu deinem Layout passt.
Ein gutes Foto ist eine einmalige Ausgabe und trägt dich dann zwei bis drei Jahre lang durch alle Bewerbungen. Der eigentliche Aufwand kommt danach, wenn du Woche für Woche Anschreiben an passende Stellen schickst. Genau diesen Teil nimmt dir der Bewerbungsbutler ab.
Häufige Fragen zu Bewerbungsbutler
Was ist Bewerbungsbutler?
Bewerbungsbutler ist dein persönlicher Bewerbungs-Service: Er findet täglich passende Stellen für dich und bewirbt dich direkt beim zuständigen Entscheider - mit einem individuell formulierten Anschreiben, verschickt aus deinem eigenen Postfach.
Was bringt mir das gegenüber normalen Portal-Bewerbungen?
Deine Bewerbung landet nicht im Stapel eines Bewerbermanagementsystems, sondern direkt im Postfach der Person, die über die Stelle entscheidet. Du sparst dir Recherche und Schreibarbeit und gehst nur noch zu Gesprächen, in denen man dich wirklich haben will.
Behalte ich die Kontrolle über meine Bewerbungen?
Ja. Im Review-Modus siehst du jeden Treffer vorab im Dashboard und gibst jede Bewerbung einzeln frei. Wer mag, schaltet auf Automatik um - dann übernimmt der Butler nach einer Qualitätsprüfung.
Wie verschickt der Butler in meinem Namen?
Du verbindest einmalig dein Gmail-Konto. Danach gehen alle Bewerbungen direkt aus deinem eigenen Postfach raus - Antworten der Unternehmen landen ganz normal bei dir.
Was kostet Bewerbungsbutler?
49 € pro Monat, monatlich kündbar. Darin enthalten sind bis zu 50 gezielte Bewerbungen pro Monat inklusive Entscheider-Recherche und individueller Anschreiben.